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Letzte Revision

23.02.2012

Unsere Meinung

Gemischter Chor Mittweida wird 20

Am 26.01.2012 beginnen die Proben zum Jubiläumskonzert, welches am 22. April im Rathaussaal Mittweida stattfindet... >>mehr

 

Unsere Wissenschaftler kümmern sich nicht nur um die Wissenschaft, sondern auch um unsere Rente... >>mehr

Angstmache mit der Rente

Liest man die Kommentare in den Internetforen zur neuen Einschätzung, dass es wahrscheinlich unausweichlich sei, das Renteneintrittsalter auf 72 Jahre anzuheben, dann sollten sich diese Stimmen vor allem unsere Volksvertreter verinnerlichen und darüber nachdenken, was gerade in Europa und vor allem in Deutschland passiert. Da ist von Rettungsschirmen für Griechenland die Rede, und die Griechen wollen gar nicht gerettet werden, denn denen soll es genau so weiter gut gehen, wie bisher. Hat auch keiner was dagegen, wenn es dem Rest, der sich das Geld in Europa teilen muss, auch gut geht.

Dass aber nun von unseren eigenen Leuten, diesmal Wissenschaftler, eine Welle der Angst um die Existenz des kleinen Mannes losgetreten wird, ist doch der Gipfel der Gefühllosigkeit. Sicher werden unsere Menschen älter, aber das ist doch nicht der Grund, dass die Kassen immer leerer werden. Ein komplettes Versagen der Politik in der Familien- und Bildungspolitik hat doch die Misere in Deutschland erst so groß werden lassen. Hätten wir Fachleute und Lehrer ausgebildet und hätten wir unser Land so gestaltet, dass junge Paare keine Ängste haben brauchten, wenn sie über Kinder nachdenken, stünden wir heute nicht so da. Was sprechen wir noch von einer Volkswirtschaft, wenn doch die Werte vordergründig in Asien geschaffen werden? Wir brüsten uns mit Innovation und lassen es zu, dass unser Know-How in Billiglohngebiete abwandert. Zurück bleibt ein Heer von Arbeitslosen. Aber das wird ja automatisch geringer, weil ja keiner mehr Kinder in die Welt setzt, wenn sie später auch wieder nur keine Arbeit haben werden. Und die, die keine Arbeit haben, müssen bis 72 auf die Rente warten, die vorher keiner erarbeitet hat.

Wer mit dieser Vision umgeht und das Volk schon darauf einstimmt, der sieht auch die leeren Autobahnen, auf denen dann die Nobelkarossen der Wenigen unterwegs sind, die die richtig teuren Schlitten fahren, die sie sich von ihrem reichlichen Profit leisten können.

“Über allen Gipfeln ist Ruh” schrieb einst der geniale Dichter und Denker Goethe. Er  muss wohl auch schon Zukunftsvisionen gehabt haben...

Chöre auf großen Volksfesten

 

Große Volksfeste werden meist von Vereinen getragen, oder sollten von ihnen getragen sein. Das größte Fest der Sachsen ist der Tag der Sachsen, der seit 1992 ausgetragen wird. Dieses Fest ist ein typisches, von Vereinen geprägtes Ereignis. Aber die Vereine geben nicht unbedingt den Ton an. Woran liegt das? Sicherlich ist ein Grund, dass die Flut an Besuchern zurückgehen würde, wenn nur Vereinsbühnen zu finden wären.

Ein Besuchermagnet sind die Medienbühnen der verschiedenen Radiosender. Da ist für jede Altersgruppe und jeden Geschmack etwas dabei. So soll es auch sein, denn die Menge möchte unterhalten werden und einfach unbekümmert feiern. Aber die Medienbühnen sind in ihrer Schallabstrahlung immer recht dominant, weil auch teuer.

Viele Vereine, wie z.B. Karnevalsvereine können von den großen Bühnen profitieren, denn dort sind die meisten Menschen. Da fällt für die kleinen Bühnen immer etwas mit ab.

Eine Ausnahme sind die Chorbühnen. Sie sind auf den Festen immer mit vertreten, worüber man auch froh sein kann, aber sie haben einen besonderen Status. Sie brauchen einen Platz, der nicht von den großen Bühnen mit beschallt wird, und so sind sie meist etwas abseits zu finden, wo sich aber die wenigsten Besucher hin verirren und die wenigsten Menschen besuchen ein solches Fest wegen eines Chores.

Unsere Erfahrung sagt uns, dass die Chöre auf einer solchen Festbühne meist  nicht das zeigen  können, was sie sonst in einem Konzertsaal bieten würden. Das ist der Feierstimmung eines solchen Festes geschuldet. Und an diesen Bühnen haben Chöre meist zwei Funktionen: einmal ihre Programme präsentieren und dann Publikum für die anderen Chöre sein.

Sollte man also darüber nachdenken, ob die großen Volksfeste wirklich eine Plattform für Chöre sind?

Diskutieren Sie mit uns darüber.

 

Statt eines Forums

bieten wir Ihnen an, sich an der Diskussion über nebenstehenden Artikel zu beteiligen, indem Sie uns eine Mail schreiben, wir veröffentlichen dann Ihren Beitrag in manueller Redaktion.

 

Gemischter Chor stellt sich hinter Kindereinrichtungen

 

Dass sich die Gesellschaft für Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) für die Interessen der Musikautoren einsetzt, ist unbestritten in Ordnung. Auch wir Chöre entrichten unseren Obolus für die Lieder, die wir im Repertoire haben und zur Aufführung bringen. Dass nun aber eine Lücke in einem diesbezüglichen Gesetz schamlos ausgenutzt und Kindereinrichtungen für die Vervielfältigung von Liedtexten zur Kasse gebeten werden sollen, ist eine grenzenlose Sauerei. Kindertagesstätten werden angeschrieben und aufgefordert, für die Kopien zu zahlen, ohne einen Hinweis darauf zu haben, dass wirklich Kopien gemacht wurden. Muss einem Kindergartenkind überhaupt ein Zettel mit dem Text in die Hand gegeben werden? Wer einen gesunden Menschenverstand hat, sagt nein. Denn die Kinder lernen Lieder und Liedtexte schnell, wenn sie ihnen ein paar mal vorgesungen worden sind. Und das ist auch gängige Praxis. Wir sagen: Schluss mit dem Wahnsinn des Abzockens. Wenn das Gesetzt die Kindereinrichtungen nicht mit bedacht hat, dann ist es schleunigst nachzubessern. Lasst unsere Kinder unbeschwert Lieder lernen und singen, denn sie sind diejenigen, die unser Liedgut bewahren und einmal weitergeben sollen.

 

 

Gemischter Chor Mittweida e.V.

 

Und wieder Dresden, und wieder Rechts (Februar 2011)

Vielleicht braucht es nicht mehr als zu sagen: Auch die NPD ist eine demokratische Partei in Deutschland. Aber es ist mehr. Die Bürger, zumindest die Mehrzahl der Bürger mit einem durchschnittlichen Intellekt wollen die Nazis nicht in ihrer Stadt. Man kann es auf einen Nenner bringen: niemand braucht die Nazis. Sie sind einfach überflüssig für ein friedliches Miteinander.

Schlimm ist nur, dass die Krawalle in Dresden am Wochenende auf die Rechnung der Linken gehen, und zwar der linken Extremisten. Wer in der Schule gut aufgepasst hat weiß, dass die keinen Deut besser sind als die braunen Chaoten. Die wissen nicht, wogegen sie sind, sie sind gegen alles und Hauptsache auf die Schnauze.

Leute, so gelingt es uns nicht, Front gegen Rechts zu machen. Die friedlich begonnene Demonstration der Bürger hätte ihre Wirkung nicht verfehlt. Aber die Verletzten hätten nicht sein müssen. Schaltet den Kopf ein und begreift, dass die Bürger ihre Wut gegen alle aufbauen, die prügeln. Und sie werfen alle in einen Sack - die Linken genau so wie die Rechten.

Überlegt euch auch, dass von Gesetzesseite der Schritt, Linke Parteien zu verbieten, kürzer ist, als die Nazis zu verbieten. Dazu haben die sich längst in den wichtigsten Etagen der Gesellschaft organisiert. Wir sehen es nur noch nicht. Noch nicht!

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